Archive for April, 2002

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Sunday, April 28th, 2002

so mal wieder zeit ein paar zeilen los zu werden…
viel ist passiert,
ich hab eine neue möglichkeit gefunden volleyball zu spiellen und zwar in berlin… da bin ich jetzt immer donnerstags zu finden… hoffentlich bleiben die leute etwas motivierter als die “alten”.. die ich ja weiterhin montags besuche.. allerdings wenn man mal durchrechnet bin ich da jetzt schon 8 oder 9 jahre und es passiert einfach nix mehr, es ist kein fortschritt zu erkennen, ist ja auch schwierig, weil kein eigentliches training stattfindet, sondern hauptsächlich gespielt wird, dann macht die eine hälfte auch immer noch raucherpausen.. naja alles nicht so optimal…
vorgestern war ich in der kathedrale im prenzl berg zu o-ton-ute-spezial… war ne ziemlich lustige veranstaltung mit wenigen zuschauern und damit sehr familiär… ich wünsch mir nur, das irgendwann mal wieder der elis singt (zb “baustellenmädchen) -vielleicht sollt ich ihn einfach mal drauf ansprechen
gestern dann war ich der deutschen guggenheim unter den linden, und hab die austtelung bill violas “going forth by day” gesehen.. ein muss!!! ist einfach nur schön wie die filme aufgebaut sind und inneinander passen, und doch total verschieden sind, dann war das da dring auchnoch eng und dunkel und alle hockten/lagen auf dem fussboden (gemütlich), als ich aus der sonne reinkam hab ich erst mal gar nix geshen und wär mehrmals beinah über mitmenschen gestolpert.
heute nun gehts zum letzten 03 heimspiel der saison, und vielleicht auch noch zu karaoke, da war ich ja noch nie.
jetzt möcht ich noch von zwei “berliner begnungen” berichten die ich mir unterwegs aufgeschrieben habe… eigentlcih hat man ja laufend sowas, wo man innehalten muss im angesicht der reden die menschen auf der strasse machen. Leider vergisst man sie meistens zu schnell wieder… wie gesagt ich ab sie mir aufgeschrieben:
ich steh nachts so kurz nach 12 am u-bahnhof zoologischer garten und warte mit meinem fahrrad auf die u8 in richtung osloer strasse, dienstag den 23.04.2002.
spricht mich ein besoffener an: “Die Nazischweine haben mir alles geklaut, die Schweine.” -”Warste schon bei den Bullen?”- “Die helfen doch nur den Nazis, die Schweine.”
anschliessend bat er mich um feuer, welches ich selber nicht dabei hatte, aber ich konnte einen anderen wartenden überzeugen ihm seine zigarette anzuzünden. dann zog er weiter.
andere szene:
oberhalb der u-bahn haltestelle Pankstrasse. 2 alte männer und eine alte frau mit vollen plastiktüten kommen mir nachmittags entgegen, mit dem für ihr alter typischen langsamen schritt. Mann1:”Det war nun wirklich ma die erste Fahrt, wo se allle Jeschenke jejeben haben, die se versprochen haben.”

schluss für heute
gruesse christoph

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Saturday, April 20th, 2002

das war hart!
ich meine die gestrige abendvorstellung die besucht habe.
aber von vorne, im haus der kulturen der welt läuft zur zeit ein programm mit dem titel “Abseits der Seidenstrasse”, gestern nun hab ich mich entschlossen eine dortige kinoveranstaltung wahrzunehmen. es liefen zwei filme, ein kirgisischer der in schwarz/weiss und ohne dialoge 22minuten lang 5 menschen zeigen, die auf einen bus warten..
der zweite film, ein kasachischer, wiederum zeigte die zustände in einer kasachischen “jugendkolonie”- also einem gefangenenlager für kinder. gewalt, demütigungen und willkür sind der tag, mit bildern die unter die haut gehen. für klauen sitzen die jugendlichen da schon mal 4jahre. das wahnsinnige an den zuständen war das der grossteil der verantwortlichen und auch einiger insassen der meinung war draussen würde es ihnen nicht besser gehn. nun bin ich der meinung, dass es auf keinen fall richtig ist, “unsere” massstäbe in diesem gar nicht so fernen land anzulegen, und dennoch krümmte sich mir bei einigen szenen der magen. dazu das ca 8köpfige publikum: eine familie mit kindern die sich auf dem programm verlesen haben, eine frau die die ganze zeit irgendwelchen ekligen fleisschteile von knochen knabberte, und noch einige “normale”.
ich war danach ziemlich fertig aber fand diese gefühl auch gleichzeitig wieder gut, das mich mal wieder was raus geholt hat, mir alle problemchen sinnlos dastehen lässt. es ist schon erstaunlich, dass man trotz bessseren wissen immer wieder anfängt sich einzurichten, und sich auszuruhen, bis man wieder was sieht was alles andere zerstört, bis zum nächsten mal…
abschliessend bin ich noch gelaufen, durch eine neblig wabrige nacht, vorbei am bundeskanzleramt dem reichstag, den vielen neuentstandenen bundestagsnebengebäuden, und musste einen grossen bogen um die amerikanische botschaft machen… abschliessend ging es in der s-bahn weiter wo fünf mädels kreischübungen machten, und sich lauthals amüsierten; nicht dagegen auf keinen fall aber ich fiel dabei immer tiefer…

jetzt ist samstag morgen, und ich werde jetzt meinen schweinehund besiegen und in die schwimmhalle fahren, was mich wohl sonst heut noch erwartet?

ct

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Sunday, April 7th, 2002

schön schön, gestern (inzwischen vorgestern) hab ich liebe gesehn.. (ej det reimt sich..)
aber von vorne: donnerstag, stand ma wieder das allgemeine spagettiessen an, diesaml bei kristin in ihrer neue schicken wohnung… der abend verlief sehr lustig, vielleicht hab ich wieder ein bischen viel getrunken, aber alles verlief im lot..
nun zu gestern, da gabs nämlich nirvana in der potsdamer fabrik, und das war ja mal wieder von der art veranstaltungen, wie ich sie lange nicht mehr erlebt habe, an die ich mich aber sofort erinnert habe, potsdam wie gesagt, und jeder kennt fast jeden irgenwoher über drei ecken, so auch ich aber bis auf ganz wenige niemanden genauer.. da die veranstaltung erst später anfing als ich dachte hatte ich viel zeit mir die ganze geschichte in ruhe mit nem bier in der hand anzuschauen, was wirklich ziemlich entspannt war und ich liess meine gedanken zu früheren veranstaltungen dieser art schweifen, allerdings lag damals der eintrittspreis immer bei 5 dm heute wollen die veranstalter 5 euros.. das ist schon nicht nett, also ich sitze so, und langsam beganns mir schon über und langweilig zu werden, fängt eine dunkelhaarige gegenüber an blicke zu werfen, wer so was kennt der weiss das bringt erstmal kurzweil, dann fing aber das “konzert” auch schon an und ich versuchte nach kurzem im sitzen den kopf schütteln doch ein wenig mehr zu sehn und ging in die stehende menge… allerdings war das poggen gestern wohl nicht so angesagt, aber ich gab mir mit wenigen anderen mühe ein wenig mehr feeling reinzubringen.. mitg auf der veranstaltung war auch eine schwangere dame, die ich auch nur flüchtig kenn namens ela.. und diese hatte ihre mutter und deren mutter dabei, und das war schon ein liebenswertes bild, was sich mir einbrannte, wie da so fast 4 generationen sich auf so einer veranstaltung bewegen.. was auch noch sehr schön war, und worauf sich der einleitende satz ganz oben bezieht, waren aber die blicke die sich ela(die auch geige spielte diesen abend) und tom (der vater, und drummer) zuwarfen, sowie ganz zärtlich der oscar, der am akkordeon zugegen und nicht zuhören war, wie er kurz vor seinem einsatz einen kurzen blick verbunden mit einem lächeln in richtung seiner lorence wirft. wahrscheinlich war das ganze den genannten personen gar nicht so bewusst.. mich hats jedenfalls warm mit innerer freude durchflossen..

so und jetzt mach ich mal wieder schluss, denn ich hab doch noch einiges vor heute..
grüsse christoph