Natürlich Schreiben
Samstag, Oktober 26th, 2013Gestern hab ich an einem wunderbaren Workshop teilnehmen dürfen, zum Thema „Natürlich Schreiben“ (Vorsicht Facebook!). Es ging darum in der Natur und durch sie inspiriert Methoden des Kreativen Schreibens kennenzulernen. Tobias, der diese Kurse anbietet, entwickelt und untersucht dieses Modell im Rahmen seiner Master-Arbeit im Studiengang Biografisches und Kreatives Schreiben. Gibts wirklich!
Dafür trafen sich bis zu fünf Teilnehmer am Teufelsberg im Berliner Grunewald. In meiner Gruppe sind leider drei abgesprungen, so dass wir sehr intensiv nur zu zweit plus Tobias waren. Ganze sieben Stunden stiegen wir dann durch die Natur und entwarfen kurze Texte und Textskizzen mit unterschiedlichsten Methoden.
Ein Haiku und ein Elflein, die gleich zu Beginn entstanden will ich Euch nicht vorenthalten:
Das Elflein entstand in „Gemeinschaftsdichtkunst“
zinkblau
eine Zinkbadewanne
unter meinen Füßen
rauhe Fläche, nass darin
Sonne!
Photo by: Erich Ferdinand
und ein „erwandertes“ Haiku:
durch raschelndes Laub
dichtend schluchten auf und ab
im Kopf: Kaffeeduft





Heute morgen stand ich wie so oft am bahnhof, und lauschte neben dem wind, den bauarbeiten und den ansagen aus den bahnhofslautsprechern. wie nicht ganz so oft, gab es eine kleine verspätung eines Regional-Express von „5 bis 10 Minuten“. Nun hat sich die Deutsche Bahn in den letzten 10 Jahren etwas gewandelt und versucht mit einer stärkeren Kundenorientierung der drohenden Privatisierung zuvorzukommen. Dazu gehört auch die Angabe des Verspätungsgrundes. Diese geben dem wartenden Kunden einen handfesten Grund an die Hand und erhöhen die Chance für Vertständnis und damit weniger Frust. Folgende Gründe stehen den Bahnmitarbeitern dabei zur Auswahl: